Nachgefragt: « Wie sieht es mit der Aufwertung der Kinderbetreuer aus? »

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Regierungskontrolle vom 13. Juni 2018 – Ausschuss IV für Gesundheit und Soziales

Frage von Frau JADIN an Minister ANTONIADIS zur Aufwertung der Kinderbetreuer


 

Einer der Schwerpunkte der Familienpolitik unserer Regierung ist und bleibt der Ausbau und die Weiterentwicklung eines bedarfsgerechten, familienfreundlichen Kinderbetreuungsangebotes und der außerschulischen Betreuung.

Das Regionalzentrums für Kleinkindbetreuung, kurz das RZKB, spielt in diesem Bereich eine zentrale Rolle und stellt nicht nur einen zuverlässigen Partner dar, sondern auch einen bedeutedenden Dienstleister unserer Region. Seit Jahren arbeitet das RZKB kontruktiv und produktiv mit der DG zusammen.

Die Kinderbetreuung, die durch das RZKB angeboten wird basiert auf 3 Säulen:

  • die Betreuung der 0 bis 3 jährigen durch Tagesmütter
  • die Betreuung der 0 bis 3 jährigen durch Kinderbetreuer in den Krippen
  • die Betreuung der 3 bis 12 jährigen in der außerschulischen Betreuung

Um dem ambitiösen Ziel einer 100-%igen Deckung des tatsächlichen Bedarfs an Kinderbetreuung in Ostbelgien bis zum Jahre 2025 ein Stück näher zu kommen, hat die Regierung einen Masterplan für die Kinderbetreuung ausgearbeitet.

Die PFF begrüßt die bisherige Aufwertung der Tagesmütter im Masterplan. Ich denke da an die Erhöhung der Aufwandsentschädigung und die Reform der Überstundenregelung.

Problematisch ist in unseren Augen aber die Situation der Kinderbetreuer in der außerschulischen Betreuung. Viele von ihnen arbeiten halbtags und betreuen die Kinder vor und nach der Schule. Zwischen den Arbeitszeiten liegt eine lange Pause. Einer anderen Tätigkeit nachzugehen erweist sich als schwierig.

Im Masterplan sehen Sie Herr Minister eine Aufwertung der Kinderbetreuer vor.

  • Wie laufen die bisherigen Planungen für dieses Vorhaben?
  • Welche Möglichkeiten schweben Ihnen vor?

Die Antwort des Ministers folgt in Kürze.