Unwetter in Ostbelgien: Niemand soll auf seinem Schaden sitzen bleiben !

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Hochwasser in Lüttich und Verviers:

Baltus-Möres weist Borsus auf Schäden in Ostbelgien hin


Namur/ Ostbelgien. In einem aktuellen Schreiben hat die Regionalabgeordnete Jenny Baltus-Möres den Minister-Präsidenten der Wallonischen Region, Willy Borsus, darauf hingewiesen, dass von dem Unwetter am 1. Juni viele Gemeinden im Bezirk Verviers und insbesondere in Ostbelgien besonders getroffen wurden. Sie erwähnte dabei nicht nur, dass aufgrund der starken Regenfälle viele Bürger Wasserschäden an ihrem Eigentum feststellen mussten, sondern auch, dass in einigen ostbelgischen Ortschaften die Lage zuletzt vor 50 Jahren als so angespannt zu bezeichnen gewesen sei. Vor dem Hintergrund, dass der Naturkatastrophenfonds im Zuge der 6. Staatsreform bei der Wallonischen Region angesiedelt wurde, ist es zwecks Schadenserstattung zunächst wichtig, dass das Unwetter auch vom zuständigen Dienst als Naturkatastrophe anerkannt wird.

Nach einem Unwetter haben die betroffenen Gemeinden maximal 15 Tage Zeit, beim Regionaldienst für Naturkatastrophen in Jambes einen Antrag auf Anerkennung als Naturkatastrophe einzureichen. Mitte Juni wird hierzu also eine vollständige Bestandsaufnahme vorliegen.

Wie der Abgeordneten bereits aus dem Kabinett des Minister-Präsidenten mitgeteilt wurde, verfolgt dieser das Dossier auch weiterhin mit großer Aufmerksamkeit. Sein Kabinett steht zu diesem Zweck in Kontakt sowohl mit dem Regionaldienst für Naturkatastrophen als auch mit dem Regionalen Krisenzentrum. Ziel ist es, die Konsequenzen des Hochwassers umfassend zu ermitteln.

Die Regionalabgeordnete hofft nun gemeinsam mit den betroffenen Gemeinden auf eine Anerkennung und Regelung der Schäden, damit möglichst jeder ohne finanzielle Nachteile aus der Angelegenheit herauskommt.