Alle ostbelgischen Gemeinden können Wifi4EU-Gelder beantragen!

 

Seit dem 20. März 2018 können sich die europäischen Gemeinden für das EU-Förderprogramm Wifi4Eu einschreiben. Durch dieses Förderprogramm will die Europäische Kommission den Gemeinden aus der EU helfen, einen kostenlosen öffentlichen WIFI-Hotspot aufzubauen. Mit einer finanziellen Unterstützung von 15.000 € können die Gemeinden rechnen, die zunächst ihr Projekt auf dem zuständigen Portal (www.WiFi4EU.eu(link is external)) anmelden müssen.

Zu den potenziellen Gemeinden, die Anspruch auf das Fördergeld haben könnten, erklärte Minister der digitalen Agenda Alexander De CROO der Föderalabgeordneten Kattrin JADIN gestern Nachmittag im zuständigen Ausschuss, dass alle 9 ostbelgischen Gemeinden die Bedingungen für eine Kandidatur erfüllen würden. Minister DE CROO erklärte, dass er selbst alle belgischen Gemeinden angeschrieben hat, um sie über dieses europäische Förderprojekt zu informieren.

 

PFF PM Wifi

 

„In Eupen ist seine E-Mail gut angekommen, denn laut meinen Informationen hat sich die Gemeinde bereits für das Förderprogramm eingeschrieben. Ich hoffe ebenfalls, dass alle weiteren Gemeinden in Ostbelgien sich hierfür anmelden werden!“, lanciert die Föderalabgeordnete einen Aufruf an die restlichen Gemeinden.

Insgesamt stellt die EU den 8000 Gemeinden der Mitgliedsstaaten sowie aus Norwegen und Island, die noch nicht über einen Hotspot besitzen, 120 Millionen EUR zur Verfügung. Nach der ersten Zuteilungsphase wird das Vergabekomitee der Kommission die 1000 ersten Gemeinden preisgeben, bei dem das Prinzip des „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ angewandt aber auch die geografische Ausgewogenheit beachtet werden soll. In den kommenden zwei Jahren werden noch 4 weitere Bewerbungsaufforderungen veröffentlicht.