Sophie Wilmès zu Gast in Lontzen

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Belgiens Haushalt besser als vor der Weltwirtschaftskrise

Zum Auftakt der vierten Auflage der „Liberalen Woche“ der PFF gastierte am Montag, den 16. April, die föderale Budgetministerin Sophie Wilmès (MR) in der „Maison Blanche“ in Lontzen. Thema waren dabei unter anderem die SEC-Normen, die bei Investitions-Fragen auch in Ostbelgien eine entscheidende Rolle spielen.

 

Zum allerersten Besuch der Föderalministerin in Ostbelgien fanden rund 45 Besucher den Weg nach Lontzen und freuten sich über gute Nachrichten aus Brüssel. „Dank der umsichtigen Arbeit der Regierung konnte wir die belgische Haushaltssituation deutlich verbessern“, so Wilmès. „Dabei stehen wir auf europäischer Bühne deutlich besser dar als noch 2014.“

Das Erfolgsrezept: Sparen ohne allzu starke Einschnitte. „Natürlich wünschen wir uns alle einen ausgeglichenen Haushalt – aber nicht um jeden Preis. Wir haben uns darum bemüht, trotz Sparmaßnahmen die Wirtschaft weiter anzukurbeln und das System der Sozialen Sicherheit zu stärken.“ Mit Erfolg: Die Staatsschuld sinkt und das Bruttoinlandsprodukt steigt stetig. „Als Liberale stehen wir in der Verantwortung, Politik für alle Bürger zu machen. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen haben von den Maßnahmen (Tax-Shift) der liberalen Regierung profitiert. Das fördert nicht bloß das Unternehmertum, sondern schafft Arbeitsplätze und steigert den allgemeinen Wohlstand. In dieser Manier wollen wir fortfahren.“

Dass „Austausch auf Augenhöhe statt einseitiger Wissensvermittlung“ das Credo der Liberalen Woche ist, machte sich auch der diesjährigen Auftaktveranstaltung bemerkbar. Nach einer kurzen Präsentation tauschte sich die Ministerin intensiv mit dem Publikum aus und beantwortete alle noch offen gebliebenen Fragen. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf des Abends“, so Gregor Freches, Fraktionsvorsitzender der PFF im Parlament der DG. „Einen Gast wie Sophie Wilmès zu empfangen und über die spezielle Situation in Ostbelgien sprechen zu können, ist enorm wichtig. Zusammen mit dem Engagement unserer Föderalabgeordneten Kattrin Jadin verfügen wir über die idealen Voraussetzungen, um den Anliegen unserer Gemeinschaft nach Brüssel Gehör zu verschaffen.“

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