Industriezone Morsheck wird ab September mit VDSL versehen!

Gleich mehrere Fragen hat die Föderalabgeordnete Kattrin JADIN (PFF-MR) dem Minister der Digitalen Agenda Alexander DE CROO (Open VLD) bezüglich der Digitalisierung, dem Preis für die mobilen Daten, der Entschädigungen seitens der Mobilfunkanbieter und weiterer Verlegungen von Glasfasern in Ostbelgien gestellt.

 

Zu Beginn rückte DE CROO mit erfreulichen Informationen für Ostbelgien raus: die büllinger Industriezone soll im dritten Trimester des laufenden Jahres mit VDSL versehen werden. Die Infrastrukturarbeiten in der Industriezone werden zeitgleich mit den dort geplanten Kabelverlegungen von ORES verwirklicht. In Kürze werde Proximus zudem gemeinsam mit der ostbelgischen Regierung über weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Netzqualität in Ostbelgien kommunizieren.

 

Obwohl die Netzabdeckung vor allem im Süden Ostbelgiens noch immer zu wünschen übrig lässt, sind die anstehenden Arbeiten in der büllinger Industriezone ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung! Vor allem für die dort ansässigen Unternehmen wird sich die Digitalisierung der Industriezone Morsheck positiv auswirken“, so die Föderalabgeordnete Kattrin JADIN, die sich seit Jahren in regelmäßigen Abständen mit dem zuständigen Minister Alexander DE CROO über die Digitalisierung Ostbelgiens austauscht. „Solange nicht jeder Ostbelgier einwandfreien Internetzugang besitzt, werde ich auch weiterhin den Minister hierzu befragen“, unterstreicht Kattrin JADIN.

 

PFF Industriezone

 

Sind die Kosten für die mobilen Daten in Belgien zu hoch?

 

Bei Angeboten von 300 Anrufminuten und 1 GB mobile Daten befindet sich unser Land noch im Durchschnitt …. Doch bei den Angeboten über 2 GB liegen die Verträge in Belgien weitaus über denen unserer Nachbarländer. Tatsächlich erhält man für 10 € in Ländern wie Deutschland, Frankreich oder Groß-Britannien bis zu 18 GB während man in Belgien für das gleiche Geld im Durchschnitt nur 0,3 GB erhält. Allerdings erklärt DE CROO, dass die Preise für die mobilen Daten in Belgien seit 2006 um 17% in Hinblick auf den Verbraucherpreisindex gesunken sind und die Menge der Daten in den angebotenen Verträgen im Laufe der letzten Jahre deutlich gestiegen ist – auch wenn sie immer noch sehr niedrig im Vergleich mit anderen Ländern ist.

 

Nachdem Proximus vor kurzer Zeit einen Generalausfall seiner Dienste zu verzeichnen hatte, wollte die Abgeordnete ebenfalls vom zuständigen Minister wissen, wie es in Sachen Kostenrückerstattung aussieht und vor allem, wie es bereits in unseren Nachbarländern gehandhabt wird. In den Niederlanden sind die Anbieter gesetzlich verpflichtet nach einer Leistungsunterbrechung von 12 Stunden den Verbraucher automatisch zurückzuerstatten. In Großbritannien tritt 2019 sogar ein Gesetz in Kraft, dass die Anbieter verpflichtet, Entschädigungen je nach Qualität der Dienstleistung zu zahlen. In Belgien müssen die Anbieter seit Anfang März 2018 nun ebenfalls eine finanzielle Entschädigung zahlen, sollte es zu einem anhaltenden technischen Problem, sprich länger als 12 Stunden, kommen.

 

 

 

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