Schon ab 2020 Flüssiggas in St.Vith?

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Pilotprojekt kommt wohl schneller als erwartet

Schon in zwei Jahren Flüssigerdgas in St.Vith? Sieht ganz danach aus. Ein entsprechendes Pilotprojekt des Territorialausschusses der Wirtschaftsföderungsgesellschaft der Provinz Lüttich (SPI) macht es möglich.

 

„Wenn alles nach Plan läuft, können die ersten Betriebe bereits ab 2020 verflüssigtes Erdgas (LNG) beziehen“, sagt Gregor Freches, Fraktionsvorsitzender der PFF-Fraktion und Bürgermeisterkandidat in St.Vith, der die Interessen der Ostbelgier bei der SPI vertritt.

 

PFF PM Flüssiggas

 

Während sich die ursprüngliche Idee einer Verlängerung der Naturerdgasleitung von Vielsalm oder Weismes bis nach St. Vith aus Kostengründen zerschlagen habe, stehe nun mit der sogenannten dezentralen LNG-Station eine gute Alternative bereit. „Diese Station wird die erste ihrer Art sein, die eine ganze Gemeinde versorgen kann. Besonders für Betriebe, die sich, wie der St.Vither Krankenhaus, nach einer neuen Energieversorgung umschauen, kommt dieses Pilotprojekt wie gerufen“, so Freches weiter.

 

Die Vorteile von LNG liegen auf der Hand: weniger C02 und andere Schadstoffe, deutlich höheres Vorkommen als Rohöl und günstiger für den Verbraucher. „Sobald das Flüssigerdgas verfügbar ist, werden sicher auch die Privathaushalte ihre anfängliche Skepsis verlieren.“