Ostbelgische Liberale begrüßen höhere Prämien für Energieeinsparungen und Sanierungen

„Ein guter Weg zur Einhaltung der ehrgeizigen Klimaziele und Stärkung der lokalen Wirtschaft“

Namur/Eupen.Es ist richtig und wichtig, dass die wallonische Regionalregierung mehr als ein Dutzend Prämien für das Sanieren und Arbeiten zur Energieeinsparung stark erhöht“, sind sich die Regionalabgeordnete Jenny Baltus-Möres (MR-PFF) und der PFF-Fraktionsvorsitzende im Parlament der DG, Gregor Freches, einig. Beide sehen in dem zum 1. März in Kraft tretenden Erlass der zuständigen Minister Valerie De Bue (Wohnungswesen) und Jean-Luc Crucke (Energie) einen guten Weg zur Einhaltung der bei der Weltklimakonferenz Ende 2017 in Bonn vereinbarten ehrgeizigen Klimaziele: „Es zeigt sich hier wieder einmal, wie wichtig es ist, dass wir mit der MR eine starke und verlässliche Schwesterpartei in Namur in Regierungsverantwortung haben“, sagt Gregor Freches im Namen der gesamten PFF-Fraktion. Und Jenny Baltus-Möres fügt an: „Die aktuelle Regionalregierung lässt mit Energieminister Jean-Luc Crucke ebenso wie mit Valerie De Bue als Ministerin für Wohnungsbau erneut Taten statt Worte für sich sprechen.“ So habe man nicht nur zum 1. Januar die Fernsehgebühr nach endlosen Diskussionen der Vorgängerregierungen endlich abgeschafft: Nun werden die bislang wenig beworbenen Energie- und Sanierungsprämien teilweise mehr als vervierfacht: Ob Dachisolierung (maximale Basisprämie 2.250 Euro statt bisher 500 Euro), Mauerisolierung (maximale Basisprämie 3.750 Euro statt bisher 1.200 Euro) oder Installation einer Wärmepumpe (1.500 Euro statt bisher 800 Euro) – Ostbelgier sowie alle anderen Einwohner der Wallonischen Region werden spürbar mehr Geld im Portemonnaie haben. „Dies ist eine Sache, die wir Liberale immer wieder fordern und für die wir gerade stehen: Das sinnvolle und vernünftige Fördern von wirtschaftlichen Aktivitäten ohne dabei Privatpersonen zu vernachlässigen“, sagt Gregor Freches. Und seine liberale Kollegin, Mitglied des Energie- und Klimaausschusses im Parlament der Wallonie, ergänzt: „Wirtschaft und Umwelt sollten und können immer im Einklang miteinander betrachtet und respektiert werden. Mit dem gültigen Erlass sind wir auf einem weiterhin guten Weg zu einer stärkeren Wallonie. Zumal auch nach dem 1. November 2017 ausgestellte Rechnungen zur Prämienbeantragung eingereicht werden können. Das nenne ich pragmatisches Handeln und ein Vereinfachen von administrativem Aufwand.“ Darüber hinaus kämen die erhöhten Sanierungs- und Energieprämien mit Sicherheit bei den Einwohnern gut an: „In den vergangenen sechs Monaten hatte ich immer wieder Anfragen, ob und in welcher Höhe die Wallonische Region neben dem Erwerb von Immobilien auch die Sanierung, Dämmmaßnahmen, etc. fördert. Dass ich diese Anfragen nicht nur an unsere Minister weitergeleitet, sondern sie auch im Parlament dazu befragt habe, hat sicherlich zu der jetzigen Entscheidung beigetragen“, sagt eine zufriedene Jenny Baltus-Möres.

PFF PM Energiebis