Bürgerdialog ein voller Erfolg!

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Plenarsitzung vom 29. Januar 2018

Rede von Gregor FRECHES zum Bürgerdialog


Es gilt das gesprochene Wort 

 

 

Sehr geehrter Herr Präsident,

Sehr geehrte Herren Minister,

 

Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete,

 

In der heutigen Aussprache zum ersten Bürgerdialog in der parlamentarischen Geschichte der DG können wir, die gewählten Vertreter der Bürger im Parlament, eigentlich uns zufrieden zeigen.

 

Zufrieden, warum?

 

Denn nach Bürgerbefragungen (ob per Umfragen oder Foren), wurde im letzten Jahr ein Bürgerdialog auf die Beine gestellt, der nach unserem Empfinden als gelungene Premiere gewertet werden kann.

 

Die durch Telefonakquise erreichten Frauen und Männer haben sich nicht nur zur Verfügung gestellt, sondern haben in einer motivierten Partizipation dazu beigetragen, dass eben dieser erste Dialog zum Erfolg wurde.

 

Dieses Gelingen ist der ultimative Beweis dafür, dass die ostbelgischen Bürgerrinnen und Bürger gewillt und in der Lage sind, sich aktiv an den politischen Überlegungen zu beteiligen.

 

Diese Beteiligung war keine anonyme, sondern eine sogenannte FACE TO FACE Beteiligung.

 

An drei Samstagen, setze man sich mit einem generationsübergreifenden Thema auseinander.

 

Einem Thema, welches das Parlament vorgegeben hatte.

 

Nicht um den Diskussionen ein Strickmuster vorzugeben, nein es ging vielmehr darum, den zeitlichen Rahmen konsequent und zielführend zu füllen.

 

Ein Zeitrahmen, der für einige zu kurz bemessen war, für andere zu aufwendig bewertet wurde.

 

Nichtdestotrotz wurden drei Tage genützt, begleitet von einer professionellen Moderation, um einen Abschlussbericht vorzulegen, der seinesgleichen sucht.

 

Ohne diese Begleitung durch Frau Walker, wäre höchst wahrscheinlich eine Unruhe entstanden, die dem Ganzen nicht förderlich gewesen wäre.

 

Neben Frau Walker, sollte man die Rolle der Assistenz aus dem Parlament – dem Team um Stephan Thomas und Myriam Pelzer – nicht verkennen.

 

Gerade diesem Team sollte bei den kommenden Bürgerdialogen die tragende Rolle zukommen.

 

Nicht nur die der Moderation, nein ebenfalls die Gestaltung der Gruppendynamik sollte dann von unseren parteiunabhängigen Mitarbeitern übernommen werden.

 

Gruppendynamik, die durch die Unterstützung von Experten, sich voll entfalten konnte.

 

Experten, die mit dem vorgegebenen Thema in irgendeiner Weise vertraut waren.

 

Bei der zukünftigen Benennung/Aussuche dieser Experten, heisst es den Rat für Erwachsenenbildung noch stärker mit einzubinden.

 

PFF Bürgerdialog

 

Eingebunden war – und dies unterstrich der vorgelegte Bericht – die Katholische Universität aus Löwen.

Diese wissenschaftliche Evaluation war wichtig.

 

Wichtig, da aus einem neutralen Blickwinkel heraus, Rückschlüsse gezogen werden konnten, die uns helfen werden, zukünftige Bürgerdialoge genauso gut, vielleicht auch anders gestalten zu können.

 

Wir – die PFF – wir stehen für eine Fortsetzung dieser Initiative.

 

In unseren Augen, sollte jedoch nun zuerst einmal die Analyse beendet werden, Empfehlungen studiert werden, und falls möglich, Resultate umgesetzt werden.

 

Denn eins wurde ALLEN anwesenden Bürgern bewusst, nämlich die Tatsache wie komplex Politik auch in OSTBELGIEN ist.

 

Nicht nur in OSTBELGIEN….

 

Wie sollte es weitergehen, wie sollten weitere Auflagen aussehen?

 

Der Bericht der KUL zeigt einige Defizite auf, an denen gearbeitet werden muss.

 

Diese Defizite reichen von der Akquise bis hin zum Zeitmanagement während der Ausführung des Dialoges.

 

Das Durchschnittsalter der Beteiligten lag über 54 Jahre!

 

Die geographische Waage tendierte mehr zum Norden, und es waren definitiv die Männer im Hintertreffen.

 

Dies sind aber in unseren Augen, nur Randerscheinungen, keine Hindernisse.

 

Unsere Fraktion – für Freiheit und Fortschritt – steht hinter weiteren Bürgerdialogen, die von unserem Parlament initiiert werden.

 

Wir vertreten die Meinung, dass jede Art von Demokratie die Bürgerbeteiligung braucht, sie braucht den Meinungsaustausch aber auch transparente Entscheidungen immer zum Wohle der Bürgerinnen und der Bürger in OSTBELGIEN.

 

Ich danke Ihnen für ihre geschätzte Aufmerksamkeit.

 

 

Im Namen der PFF Fraktion im PDG

 

Gregor FRECHES

Fraktionsvorsitzender