Regierung trifft Proximus zur Besprechung der voranschreitenden Verbesserung der Netzqualität in Ostbelgien

Ministerpräsident Oliver Paasch und Vize-Ministerpräsidentin Isabelle Weykmans trafen am Freitag, den 12. Januar 2018, mit Vertretern von Proximus zu einer Arbeitssitzung in Eupen zusammen. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Umsetzung der geplanten Investitionen zur weiteren Verbesserung der Telekommunikationsnetze und der Internet-und Mobilfunkanbindung in Ostbelgien.

Bereits seit Beginn der Legislaturperiode setzt sich die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft für den Netzausbau in den ländlichen Gebieten ein. Ende 2015 wurden, auf Initiative der zuständigen Ministerin Isabelle Weykmans, erste Informationen zu den damaligen Abdeckungsproblemen in Zusammenarbeit mit den betroffenen Gemeinden gesammelt. Die Ergebnisse wurden anschließend, wie mit der Generaldirektion von Proximus vereinbart, dem Konzern im Januar 2016 übermittelt.

Um eine detaillierte Diagnose der Schwierigkeiten in den sogenannten „weißen Zonen“ erstellen zu können, hat der zuständige Föderalminister Alexander de Croo im Oktober 2016 eine Umfrage vom IBPT durchführen lassen. Die rege Beteiligung unserer Bevölkerung an der Umfrage, deren Beteiligungsrate viermal höher lag als der Durchschnitt aller übrigen teilnehmenden Gemeinden, hat der Regierung geholfen, die verschiedenen Akteure auf die besondere Situation der Deutschsprachigen Gemeinschaft sowie auf die Notwendigkeit einer besseren Netzabdeckung aufmerksam zu machen. Die Ergebnisse der Umfrage wurden im März 2017 bei einem Arbeitstreffen zwischen Ministerin Weykmans und Föderalminister De Croo analysiert und weitere Maßnahmen zum Ausbau der Netzabdeckung in Ostbelgien besprochen.
PFF Proximus
So auch am vergangenen Freitag. Zur Begutachtung der erzielten Fortschritte sowie zur Erläuterung der geplanten Investitionen fand eine Arbeitssitzung zwischen der Regierung und Vertretern von Proximus statt. Hierbei konnte unter anderem festgestellt werden, dass die Netzabdeckung in der Deutschsprachigen Gemeinschaft durch bereits getätigte Investitionen von 69% in 2015 auf 83%, laut dem aktuellen Stand in 2017, gestiegen ist.
Des Weiteren wurden modernste Techniken vorgestellt, die es erlauben, den Netzausbau auch in ländlichen Gebieten, in denen sich der Netzausbau als schwierig erweist, zeitnah zu verbessern.
Abschließend betonten die Vertreter von Proximus, dass die seitens der Regierung übermittelten Ergebnisse der verschiedenen Umfragen in großem Maße zu den erzielten Fortschritten sowie der Erstellung des weiteren Investitionsplans beigetragen haben.

„Wir verfügen bereits heute über alle notwendigen Informationen über Netz- und Internetprobleme in der DG. Weitere Umfragen sind nicht erforderlich. Wir bedanken uns bei der Regierung für die konstruktive und hilfreiche Zusammenarbeit. Auf dieser Grundlage haben wir einen ehrgeizigen konkreten Aktionsplan ausgearbeitet, der derzeit umgesetzt wird“, so Herr Galvanin, Vertreter von Proximus.

Die Regierung trifft regelmäßig mit Proximus zusammen, um das Voranschreiten zur Verbesserung der Netzqualität in Ostbelgien zu besprechen und konkrete Absprachen zur weiteren Vorgehensweise zu treffen. Um auch der Öffentlichkeit die von Proximus geplanten Maßnahmen für das Jahr 2018 vorzustellen, ist ein gemeinsamer Pressepunkt von Proximus und der Regierung für Anfang März 2018 geplant.

Die Regierung zeigte sich nach dem Arbeitsgespräch zufrieden, da einerseits konkrete Fortschritte sowie andererseits zeitnahe Investitionen im Sinne einer Verbesserung der Netzqualität festgestellt werden konnten.