Großer Preis von Belgien: Kosten für die Sicherheit belaufen sich auf 600.000€

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PFF Spa Francorchamps

 

Nach dem vergangenen Formel 1-Rennen in Spa-Francorchamps, hat die Föderalabgeordnete Kattrin JADIN (PFF-MR) den Minister für innere Sicherheit Jan JAMBON (N-VA) über die Kosten, die der belgische Staat zur Sicherheit des Rennwochenendes beitragen hat, befragt.

Sehr detailliert in seiner Antwort, bezifferte Minister JAMBON die Kosten für die Sicherheit des gesamten Rennwochenendes auf rund 600.000€. Nicht weniger als 1451 belgische Polizisten, 71 ausländische Polizisten und 76 Soldaten kamen zwischen Donnerstag und Sonntag in Spa-Francorchamps zum Einsatz.

„Eine gesalzene Rechnung für die Sicherheit einer Privatveranstaltung finde ich. Und das ist nicht die einzige Sportveranstaltung, die Unmengen öffentlicher Gelder an Sicherheitskosten verschlingt. Ich stelle mir daher nicht erst seit gestern die Frage, ob die Veranstalter nicht auch einen größeren Teil der Kosten für die Sicherheit ihrer Besucher übernehmen müssten“, so der erste Gedanke der Föderalabgeordneten Kattrin JADIN.

Ein oft zitiertes Beispiel sind die wöchentlich stattfindenden Fußballspiele und vor allem die sogenannten Risikospiele, bei denen die Sicherheitskräfte Unruhen seitens der „Fußballfans“ erwarten. Bereits 2015 hatte die ostbelgische Abgeordnete den Minister hierzu befragt. JAMBON antwortete ihr damals, dass die Frage sowohl auf belgischer als auch auf europäischer Ebene noch offen bleibt. Ein Königlicher Erlass diesbezüglich wurde in der vergangenen Legislaturperiode zwar vorgestellt, jedoch nie abgesegnet.