Einführung eines Minimaldienstes: Kritik der CGSP ist nicht akzeptabel!

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Die Regionalabgeordnete Baltus-Möres freut sich, dass am vergangenen Montag in Namur im Ausschuss für Mobilität mit den Stimmen der Mehrheit ein Dekretvorschlag zur Einführung eines Minimaldienstes angenommen wurde. In dem Text geht es vor allem darum, dass die wichtigsten Buslinien im Streikfall auch weiter bedient werden.

 

Die Liberalen, die auf föderaler Ebene den Minimaldienst für den Zugverkehr einführen werden, unterstützen diese Forderung seit langem, da die Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel aus ihrer Sicht nicht weiter als Geiseln vereinnahmt werden sollen. Es muss demnach auch im Streikfall möglich sein, per Bus oder Zug zur Schule, Arbeit oder ins Krankenhaus zu kommen.

 

Wer will, soll natürlich auch weiterhin von seinem Streikrecht Gebrauch machen können, aber die Fahrerkollegen, die arbeiten möchten, sollen ebenfalls von ihrem Arbeitsrecht Gebrauch machen dürfen. Genau deshalb ist es auch so wichtig, im Falle von wilden Streiks keine kollektiven Bußgelder an die TEC oder SNCB zu verhängen, sondern die Urheber individuell belangen zu können.

 

Den Vorwurf der CGSP, dass durch die Einrichtung eines Minimaldienstes die Sicherheit gefährdet werde, möchten sowohl Föderalabgeordnete Kattrin JADIN als auch Regionalabgeordnete Jenny BALTUS-MÖRES nicht unwidersprochen stehen lassen.

 

So haben nicht nur die MR, sondern auch der zuständige Minister gestern im Ausschuss Wert daraufgelegt, dass es keinesfalls darum geht, dass nur noch vereinzelte Busse und Züge auf einigen wenigen Linien fahren. Die Linien, die als wesentlich betrachtet werden, sollen weiterhin durchgehend bedient werden und so den negativen Einfluss auf die Arbeitswelt nicht zu groß werden lassen.

 

Baltus-Möres und Jadin sind sich einig: „Ein Bürger muss in Zukunft darauf vertrauen können, dass ein Streik nicht das gesamte öffentliche Leben lahmlegt und er wie gewohnt zur Arbeit erscheinen kann“.