„Wir dürfen die Zukunft nicht verschlafen!“

Was dank Smartphone und Tablet in unserem privaten Alltag schon längst gelebte Realität ist, stellt den Bildungssektor vor eine große Herausforderung: die Digitalisierung. Die Partei für Freiheit und Fortschritt (PFF) sieht im digitalen Wandel allerdings kein Schreckgespenst, sondern eine Chance, die es zu nutzen gilt.

„Die digitale Welt dreht sich deutlich schneller, als man es noch vor einigen Jahren für möglich hielt“, sagt Gregor Freches, PFF-Fraktionsvorsitzender im PDG und Unternehmer. „Während die meisten Menschen dieser Entwicklung im privaten Umfeld Rechnung tragen, hat der Bildungssektor einige Schwierigkeiten, Schritt zu halten.“

Dabei sei es ungeheuer wichtig, die Jugend von heute und damit die zukünftigen Arbeitskräfte auf den digitalen Berufsalltag vorzubereiten. „In vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen ist die ‚Industrie 4.0‘ bereits heute aktuell“, sagt Freches. „Deshalb müssen wir die Schüler und Studenten nicht nur fachlich, sondern auch zukunftsorientiert ausbilden.“

PFF Digitalisierung

Dabei reiche es jedoch nicht, die Klassenräume und Unterrichtsmaterialien entsprechend einzurüsten und umzugestalten. „Die technischen Voraussetzungen zu schaffen, ist eine Sache“, so der Vorsitzende der PFF-Fraktion. „Die Lehrpersonen und Schulleiter für die Digitalisierung zu sensibilisieren, ist eine ganz andere. Denn auch die Unterrichtsform muss an die multimedialen Unterrichtsmaterialien angepasst werden. Das erfordert in weiten Teilen ein didaktisches Umdenken.“

Natürlich müssen auch die Lehrer auf den Wandel vorbereitet werden. „Wir können von den Lehrern nicht erwarten, dass sie ihren Unterricht ohne Unterstützung an die Digitalisierung anpassen“, meint Freches. „An dieser Stelle ist besonders die AHS gefordert, den jetzigen und zukünftigen Lehrkräften durch entsprechende Weiterbildungen das nötige Rüstzeug mit auf den Weg zu geben.“

Das habe, so die PFF, in der Bildungspolitik eine unbedingte Priorität. „Wenn wir heute nicht rechtzeitig handeln, verschlafen wir die Zukunft.“