„Grünes Gold der Wälder kann bald geschürft werden …“


 

Regionalabgeordnete Jenny Baltus-Möres hakt bei Wallonischer Regierung nach:

Vakante Forstamtsstellen sind endlich ausgeschrieben

 


 

Endlich kommt Bewegung in die leidige Angelegenheit der seit vielen Jahren unbesetzten Stellen in den Forstämtern auf dem Gebiet der Deutschsprachigen Gemeinschaft“, freut sich Jenny Baltus-Möres (PFF/MR), Regionalabgeordnete im Wallonischen Parlament. Bereits mehrfach hat sie den zuständigen Minister Christophe Lacroix hierzu interpelliert. Ein ums andere Mal wurde der genannte Start für das Auswahlverfahren verschoben. Der letztlich angekündigte Zeitraum bis zu den Ernennungen im Oktober 2017 erschien der Regionalabgeordneten aber zu weit entfernt.
 
PFF Wald
 
Zur Freude der liberalen Regionalabgeordneten erklärte der Minister in seiner Antwort auf ihre Frage nun, dass das offizielle Auswahlverfahren am 10. Mai auf der Webseite „recrutement.wallonie.be“ veröffentlicht worden ist. „Vier Stellen sind für deutschsprachige Bewerber vorgesehen. Diese ursprünglichen Beamtenstellen sind seit einigen Jahren vakant. Sobald Bewerbungen eingehen, können die Bewerbungsgespräche losgehen“, sagt Jenny Baltus-Möres und zeigt sich optimistisch, dass auch in den Wäldern Ostbelgiens künftig wieder aufgeatmet werden kann: „Jeder weiß, dass eine übermäßige Wildpopulation, Baumkrankheiten und andere Schädlinge dem Wald Schaden zufügen können. Sind die in den Forstämtern vorgesehenen Stellen wiederbesetzt, dann ist für ´Recht und Ordnung´ in den Wäldern gesorgt, d.h. die unterschiedlichen Interessen der Holzwirtschaft, von Erholungssuchenden, Sportlern, Jägern, Flora und Fauna und Anwohnern können besser in Einklang gebracht werden.
 
Ziel ist es, auch vor unserer Haustüre das grüne Gold der Wälder bestmöglich schürfen zu können“, schmunzelt die liberale Regionalabgeordnete mit Verweis auf die touristische Attraktivität Ostbelgiens.