Den Optimismus des Fortschrittes wagen

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Konservatismus, Pessimismus, Angst vor der Modernisierung: Heutzutage ist die Idee des Fortschrittes selbst schon eine Bedrohung. Aber was rechtfertigt, nur die Gefahren und nicht die Chancen zu sehen, die sich aus diesem ergeben? 

 

Stellen wir uns Thomas Edison vor, der im 19. Jhdtt, denjenigen, die sich über die Konsequenzen der Innovation, die die Glühbirne darstellte und dem damit verbundenen Stellenabbau der Strassenlaternenerleuchtern empörten,  in die Welt hinausschrie : «Fürchtet die Glühbirne nicht!».

Es illustriert den Fortschritt hin zu besseren sozialen, ökonomischen, ethischen und kulturellen Bedingungen.

Wir stehen vor neuen Herausforderungen: der Weiterführung des europ. Integrationsprozesses, der Nanotechnologien, der Digitalisierung oder der bedeutenden Freihandelsabkommen. Von manchen mit Skepsis betrachtet! Denn es erweckt den Eindruck, die Welt auf den Kopf zu stellen, alles als unsicher und beängstigend zu betrachten, weil die Zukunft anders sein wird.

Diese Angst vor der Veränderung und unserer Zukunft wird immer sichtbarer. Sie kristallisiert sich durch eine „ Ich bin dagegen“- Attitüde:  gegen Europa, gegen Globalisierung, gegen neue Technologien, gegen  Asylempfang, gegen Flexibilität, gegen Systemreformen. Gegen alles mehr oder weniger…

 

Als junge politisch Verantwortliche obliegt es uns, Antworten auf diese Zweifel zu finden.

PFF WDP Fortschritt (002)

 

Wir denken, dass die Zukunft mehr Chancen als Gefahren für uns bereit hält und wir sie dahingehend entwickeln müssen. Wir bedauern,  dass manche Politiker auf der Welle der Angst surfen und das Feuer des Widerstands aus parteipolitischem Kalkül zündeln. Dass Rechts-, wie Linksextreme noch weiter dem Populismus verfallen.

Wir als junge Gewählte plädieren dagegen für mehr Optimismus und Pragmatismus.

Als engagierte Liberale möchten wir, dass die Zukunft voluntaristisch angegangen wird, denn es ist ein falscher und längst verlorener Kampf sich gegen die Entwicklung zu stellen, um die Vergangenheit zu schützen.  Der Staat, als Regulierer im Zentrum dieser Entwicklung, gilt als Garant für das Allgemeinwohl, in einem Kader, der Marktwirtschaft, Sozialökonomie und kollaborative Ökonomie vereint. Alle Wirtschaftsakteure und Arbeiter sollten sich gemeinsam weiterentwickeln.

 

Pragmatismus, Voluntarismus, den Blick resolut nach vorne gerichtet, dies sind in unseren Augen, die Fundamente des Optimismus des Fortschritts, den wir verteidigen!

 

Kattrin JADIN, Gilles FORET, Gautier CALOMNE, Föderalabgeordnete