Betreuungsdienst für kranke Kinder

Auf dem Bildungsserver der Deutschsprachigen Gemeinschaft steht es schwarz auf weiß geschrieben: Ist ein Kind krank, so braucht es liebevolle Betreuung. Klingt simpel, ist jedoch für berufstätige Eltern nicht immer ein leichtes Unterfangen. Der Betreuungsdienst für kranke Kinder der VoG Familienhilfe wäre in diesem Fall die Antwort auf die verzweifelte Suche nach einer geeigneten Kinderbetreuung so mancher Eltern. Ganz bewusst verwende ich hier den Konjunktiv „wäre“, da ich mir die Frage stelle, ob die Eltern der Deutschsprachigen Gemeinschaft wissen, dass sie auf diesen Dienst zurückgreifen können.

 

Daher möchte ich Ihnen nun, werter Herr Minister MOLLERS, folgende Frage stellen:

Welche Mittel und Wege benutzt die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft um Eltern darüber zu informieren, dass sie im Krankheitsfall ihres Kindes auf die Unterstützung der VoG Familienhilfe zurückgreifen können?

 

Regierungskontrolle-09.02.2017-Kinderbetreuung-GF

Hier nun die Antwort des Ministers Herrn Harald Mollers:

 

Es geht wohl weniger um die Mittel und Wege, die die Regierung benutzt, sondern ganz allgemein um die Frage, wie dieser Dienst bekannt gemacht wird.

 

Dazu gebe ich Ihnen gerne einige Informationen:

Alle Grundschulen, Kindergärten, Kinderärzte und Krankenkassen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft erhalten seitens der Familienhilfe VoG regelmäßig Flyer bezüglich des Betreuungsdienstes für kranke Kinder.

 

Des Weiteren werden die Kontaktdaten des Dienstes in regelmäßigen Abständen unter der Rubrik Notdienste in der lokalen Presse veröffentlicht (siehe z.B. Grenzecho vom 28.01.17, Seite 16; Wochenspiegel vom 01.02.2017, Seite 14; Kurier Journal vom 01.02.2017, Seite 2).

 

Detaillierte Informationen zum Betreuungsdienst für kranke Kinder finden sich darüber hinaus auf der Internetseite der Familienhilfe VoG: http://eupen.aideetsoinsadomicile.be/de/betreuung-kranker-kinder

 

Eltern können diese Informationen ebenfalls auf den Internetseiten DGLIVE und auf dem Bildungsserver einsehen:

www.dglive.be/desktopdefault.aspx/tabid-297/650_read-30758/  und www.bildungsserver.be/desktopdefault.aspx/tabid-3374/6128_read-32184/

 

Die Christliche Krankenkasse verfügt über einen eigenen Flyer bezüglich der Betreuung kranker Kinder in Zusammenarbeit mit der Familienhilfe VoG und übernimmt in den ersten zehn Tagen sogar die Kosten für die Betreuung eines kranken Kindes durch die Familienhilfe (siehe www.ckk-mc.be/binaries/MC_FLYER_GEM_2015_DE_tcm435-160792.PDF).

Die CKK hat auch in ihrer Informationszeitschrift „Miteinander“ über den Dienst informiert (siehe www.ckk-mc.be/binaries/Miteinander_2014_4_tcm435-143552.pdf).

 

 

 

 

Auf der Internetseite der Freien Krankenkasse (http://www.freie.be/de/was%20tun%20bei/hausliche%20pflege/familienhilfe) wird zwar auf die Familienhilfe VoG verwiesen, jedoch finden sich dort keine Informationen zur Betreuung kranker Kinder.

 

Auf den Internetseiten der anderen Krankenkassen mit Agenturen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft (Mutualia, Solidaris, HKIV) finden sich leider keine Informationen zur Familienhilfe VoG.