PFF bezieht Stellung zu den neuesten Aussagen der CDH in Sachen Kindergeld!

Nachdem die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft jüngst entschieden hat, das Kindergeld ab Januar 2019 auf 151 Euro pro Kind zu erhöhen, nutzte die CSP-Mutterpartei CDH die Gelegenheit, um die MR auf wallonischer Ebene plump und ohne Respekt für das belgische Staatsgefüge anzugreifen.

 

Grund war die Forderung der MR im wallonischen Parlament, wo die Liberalen eine Anpassung des Kindergeldes auf 160€, wie es in Flandern bereits der Fall ist, verlangten. Der Fraktionsvorsitzende der CDH im Wallonischen Parlament, Dimitri FOURNY, verwies in seiner Reaktion unter anderem darauf, dass die MR mit ihrer Forderung eingestehen würde, dass ein deutschsprachiges Kind weniger wert sei als ein wallonisches Kind…

 

Die PFF  und die MR stellen klar, dass es  bei besagter Reform wichtig bleibt, dass folgende Parameter  von allen Teilgliedstaaten berücksichtigt werden:

 

  • Es darf bei besagter Reform praktisch keine Familie geben, die nach dieser weniger Kindergeld erhält;
  • Es muss eine Kontinuität bei der Auszahlung geben;
  • Ein Kind ist gleich ein Kind, d.h. ein einheitlicher Basisbetrag pro Kind, welcher nicht an das Einkommen der Eltern geknüpft ist;
  • Es muss eine Vereinfachung und Vereinheitlichung der Beträge;
  • Eine besondere Berücksichtigung für Alleinerziehende, kinderreiche Familien, für behinderte Kinder, usw.

 

Die PFF sowie die MR stellen fest, dass besagte Parameter bei den aktuellen Reformvorschlägen der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft respektiert werden.

 

Die PFF und die MR weisen die CDH erneut darauf  hin, dass im Rahmen der Autonomie der Deutschsprachigen Gemeinschaft diese  eigenständig die Modalitäten dieser Reform sowie die Gestaltung all ihrer Zuständigkeitsbereiche definiert und sie  bedauert den erneuten Affront der CDH, die uns Deutschsprachige zum wiederholten Male als deutschsprachige Wallonen bezeichnet.

 

Kattrin_2015

Kattrin JADIN

Vorsitzende der PFF

Vize-Vorsitzende der MR