Jugendzeit ist Freiheit – und soll sie immer bleiben!

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Jedes Alter hat seine Vorzüge, sagt die Weisheit. Aber an welche Zeit im Leben erinnert man sich immer zu? Unserer Meinung nach gibt es hier zwei Antworten. Zum einen ist jede Zeit besonders, wenn das Individuum von seinem eigenen Tun überzeugt ist. Zum anderen ist es die Jugendzeit. Die Zeit, in der ein jeder sich ausprobiert, sich selbst, seine Grenzen und die Welt entdeckt und zu guter Letzt, Verantwortung nur für sich selbst trägt. Im Laufe der Zeit vergrößert sich diese Verantwortung, spürbar mit Ende der Schulzeit und dem Druck der Lebensentscheidung, mit eigenen finanziellen Sachzwängen, womöglich auch Partnerschaft und Familie.
 
Doch wie können wir mit Politik dafür sorgen, dass jungen Menschen diese beschriebene Freiheit mit einem peu à peu Eintritt zu mehr Verantwortung wieder stärker eingeräumt wird? Ja, diese jungen Menschen von sich aus bereit werden mehr Eigeninitiative und damit gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen?
 
Für uns als Vertreter liberaler Werte gilt es einerseits optimale Rahmenbedingungen für individuelle und freie Entfaltung eines jeden zu schaffen. So verstehen wir konkret unter Erziehung, nicht nach einem bestimmten Standard zu formen, sondern eine junge Person offen unter Beachtung des Charakters, ihrer Fähigkeiten und Interessen ins Leben zu begleiten. Für die politische Gestaltung bedeutet diese Perspektive, sichtbare Anlaufstellen für Jugendliche zu erhalten und zu verbessern. Damit sind Jugend- und Infotreffs, das frühere PMS-Zentrum und die Jugendhilfeeinrichtungen allesamt gemeint. Aber doch ist die Schule der Ort, wo Kinder und Jugendliche jahrelang die meiste Zeit verbringen. So ist die Gestaltung der Bildung und die Entwicklung des Selbstverständnisses der Lehrer, Individualität, neue Ideen und Perspektiven, neue Fächer und andere Herangehensweisen zuzulassen, zu fördern. Mit den Rahmenplänen wird eine offenere Unterrichtskultur ermöglicht, da sie nicht mit Scheuklappen alle zu unterrichtenden Inhalte vorgeben. Sondern mit den ausschließlich festgehaltenen Grundlagen, ein stärkeres Eingehen auf gesellschaftliche Entwicklungen und Forschungsergebnisse nah an der Gegenwart erlauben.
 
Andererseits sind liberale Grundwerte zu verteidigen, wenn aufgrund schwerer Vergehen einiger Weniger eine gesamte Generation finanziell bestraft wird. Beispiele sind die horrenden Autoversicherungen, unendliche Vorschriften für Unternehmensgründungen und die Schwierigkeiten unter 27 einen Hausbau- und Unternehmenskredit zu erhalten. Dies verhindert, dass Neues ausprobiert wird. Diese Regelungen behindern den Fortschritt!
 
Wir als die Jungkandidaten und Vertreter der Interessen junger Menschen in der PFF werden gegenüber den PFF-Vertretern in der Region, in der Kammer und in Europa für diese eintreten. Auf Ebene der Zuständigkeiten der DG sind wir bereit, die Verantwortung für die Vertretung der jungen, individuellen Freiheit ohne Wenn und Aber wahrzunehmen.

 

PFF-Jungkandidatin Griseldis Cormann 13 Platz PDG

PFF-Jungkandidat Eric Dupont 12 Platz PDG

mit der JFF

PFF-2014-658+